Wenn man die Dinge nicht gebacken bekommt:
No-Bake Cookies.

Das Leben ist nicht einfach. Vor allem derzeit. Allerdings kann man es sich vielleicht ja ein wenig einfacher machen. Mit Cookies zum Beispiel. Das dachte ich ein jüngeres Ich vor ziemlich genau 3 Jahren, im Februar 2018, auch. Problem war nur: Ich hatte die Wohnung, die ich damals belagerte, keinen Backofen. „Kein Problem!“, meinte Pinterest und schlug mir viele Rezepte für Cookies vor, die man nicht backen muss. No-Bake Cookies. Einige davon super kompliziert, recht viele ziemlich grauslig, aber ein paar klangen ganz okay.

Also nahm ich mir vor zwei Rezepte auszuprobieren: „No Bake Monster Cookie Granola Bar Bites“ und ein anderes Rezept, das ich nicht mehr finde. Aber das ist okay, die waren eh ziemlich furchtbar. Nicht zuletzt deshalb, weil ich aus versehen zwei Rezepte vermischte. Whoops. „Monster Cookies“ nennt man übrigens einfach nur Cookies, in denen m&m’s drin sind. Warum auch immer.

Das Auge sollte eventuell nicht mitessen.

Da ich das zweite Rezept „leider“ nicht mehr auftreiben konnte, habe ich es durch ein anderes getauscht. „4 Ingredient No Bake Paleo Vegan Brownie Cookies (Keto, Sugar Free)“ nennen sie sich. Dazu möchte ich allerdings ein paar Dinge sagen: „Sugar Free“ bedeutet in dem Fall nur, dass man keinen extra Zucker beifügt. Das Rezept verlangt nämlich nach einem „Chocolate Spread“, in dem bereits „sweetener“ drin ist. Dies bedeutet wiederum, dass die Dinger am Ende nicht wirklich Keto sind. Vegan ist das Ganze übrigens auch nicht, weil in meinem Alnatura Choco-Aufstrich Magermilchpulver drin ist. Was daran Paleo sein soll, versteh ich auch nicht.

Was man beiden Rezepten zu gute halten kann, ist ihre Einfachheit. Alles zusammen mantschen, in Bällchen formen (eventuell noch zu einer Scheibe zerdrücken), in den Kühlschrank und fertig ist das Ganze. Wobei das auch daran liegt, dass ich die beiden Rezepte explizit wegen ihrer Einfachheit gewählt habe. Geschmacklich gebe ich beiden Rezepten ein Eh okay.

Aber sind wir uns doch mal ehrlich: wirklich geil sind die Dinger nicht. Und damit meine ich auch das ganze Konzept der No-Bake Cookies. Nett mal auszuprobieren, auf den ersten Blick interessant, wenn man keinen Backofen zur Verfügung hat, aber am Ende ist es nicht sehr befriedigend. Ich mein ja nur…

PS: Das wird übrigens auch der vorerst letzte Food-Content auf diesem Blog sein. Nicht etwa weil ich eine Lebensmittelvergiftung davongetragen habe, sondern weil mich diese Art von Content zu erstellen sehr stresst. Ich „koche“ nicht viel und auch nicht sonderlich gerne. Das an sich ist nicht sehr schlimm, aber wenn man dazurechnet, dass das Fabrikat dann auch noch möglichst ansprechend aussehen muss und fotografiert werden will wird’s dann etwas viel. Alles davon ist sehr ungewohnt und/oder neu für mich und in Verbindung mit den Qualitätsstandards die ich mir auferlege nicht zu vereinbaren. Und das ist okay. Ich muss mich nicht dazu zwingen hier über essen zu schreiben.

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